Vortrag

    Fall der Vorwurfsfalle: Wie sich verzerrtes Denken auf unser Miteinander und Wohlbefinden auswirkt

    Vorwurf

    Wenn Menschen mehrdeutige Situationen verzerrt wahrnehmen, indem sie anderen Leuten häufig gemeine Absichten unterstellen oder sich Selbstvorwürfe machen, dann tappen sie in eine Vorwurfsfalle. Solche verzerrten Denkweisen können dazu führen, dass sie sich ängstlich, deprimiert oder wütend fühlen. Manche ziehen sich zurück und vermeiden soziale Situationen, während sich andere aggressiv gegenüber ihren Mitmenschen verhalten.

    In diesem Vortrag beschäftigen wir uns damit, wie Forscherinnen und Forscher Vorwurfsfallen erkennen können und ob es möglich ist, jemanden wieder aus einer solchen Falle herauszuholen, um somit Probleme des Verhaltens und der Emotionen zu verbessern.

    Referentin:
    Nora Baldus promoviert an der Universität Bielefeld. Sie beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit  Entwicklungsstörungen oder Förderbedürfnissen bei Kindern und Jugendlichen, um deren psychische Gesundheit und Inklusion positiv zu beeinflussen.