Auflösung Wüstentiere

    Fennek

    Der Fennek ist eine Fuchsart, die sich an das Leben in der Wüste angepasst hat. Dazu gehört die geringe Körpergröße, behaarte Sohlen und große Ohren, über die Wärme abgegeben werden kann. Wie unser heimischer Fuchs ist er ein Allesfresser, der nicht nur kleine Tiere, sondern auch Knollen und Früchte frisst.

    Gepard

    Erscheinung und Verhalten machen den Gepard zu einer eher ungewöhnlichen Katze. Schlank und hochbeinig wie ein Windhund ist er das schnellste Lauftier. Deshalb sind auch die Lungen und Nasenlöcher vergrößert und die Krallen werden beim Laufen nicht mehr eingezogen. Vielfach bedroht werden sie auch oft als „Luxushaustiere“ gehalten.

    Haubenlerche

    Wie auch die Feldlerche, wird sie bei uns immer seltener. Sie benötigen als Lebensraum offene Flächen mit wenig Bewuchs. Was in der Wüste im Überfluss vorhanden ist, wird bei uns aber immer weniger. Bekannt ist der Singflug der Männchen, die bis 60 m hochfliegen, um von dort ihren sprichwörtlichen Gesang zu verbreiten.

    Karakal

    Der Karakal ist eine kleine Wildkatze, die in Halbwüsten, Gras- und Buschlandschaften sowie in Steppen lebt. Sie bevorzugt vor allem jedoch die trockenen Savannengebiete mit schattigen Plätzen. In Wüstenregionen ist der Karakal größtenteils nachtaktiv. Obwohl er einem Luchs ähnlich sieht ist er näher mit der Hauskatze verwandt.

    Klippschliefer

    Obwohl sie wie große Meerschweinchen aussehen, sind Klippschliefer doch eher mit Elefanten und Seekühen verwandt. Mit ihren weichen, gummiartigen Fußsohlen mit vielen Schweißdrüsen, finden sie beim Felsenklettern guten Halt. Klippschliefer brauchen kein Wasser, da sie, wie viele andere Wüstentiere, die Flüssigkeit aus ihrer rein pflanzlichen Nahrung aufnehmen.

    Wildhund

    Wildhunde leben sehr sozial in Rudeln bis zu 27 Tieren, in denen auch kranke und ältere Mitglieder versorgt werden. Für ihre ausdauernden Hetzjagten benötigen sie riesige Reviere von bis zu 500 km2. Deshalb kommt es immer wieder zu Überschneidungen und Konflikten mit menschlichen Lebensräumen.

    Wüstenspringmaus

    In Nordafrika gibt es verschiedene Arten von Wüstenspringmäusen, die in Geröll-, Sand- und Salzwüsten aber auch auf Weideland leben. Sie graben komplexe, unterirdische Bauten, die mit einem Sandpfropfen gegen die Hitze verschlossen werden. Neben einer Sommerruhe halten sie vermutlich auch einen Winterschlaf.

    Straußenküken

    Der größte aller lebenden Vögel legt auch die größten Eier. Mit 1,5 kg Gewicht sind sie aber auch eine lohnende Beute für Raubtiere, so dass nur etwa 10 % der Küken schlüpfen. Als reines Lauftier kann er bis zu 70 km/h schnell werden.

    Stachelschwein

    Das Stachelschwein ist ein großes Nagetier und kann 18 kg schwer werden. Die Stacheln sind umgewandelte Haare, die bis zu 40 cm lang werden. Der restliche Körper ist mit weichen Wollhaaren bedeckt. An der Schwanzspitze befinden sich hohle Stacheln, die bei Gefahr aneinander geschlagen werden und ein rasselndes Geräusch erzeugen.

     

    Triel

    Der Triel bewohnt trockene, steinige Gebiete mit wenig Vegetation. Ein Lebensraum, der in der Wüste häufig ist. Bei uns ist er deshalb an Schotterbänken, Flussufer und Truppenübungsplätzen zu finden. Er ist sowohl Standvogel, Teilzieher als auch Langstreckenzieher.