Sonderausstellung

    Sommer 1969 – Westfalen im Mondfieber

    „Dies ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein gewaltiger Sprung für die Menschheit.“ – Mit diesen berühmt gewordenen Worten beschrieb der amerikanische Astronaut Neil Armstrong, dessen Vorfahren aus Ladbergen in Westfalen stammten, am 21. Juli 1969 den Moment als der erste Mensch einen Fuß auf den Mond setzte. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) erinnert 50 Jahre später mit der Wanderausstellung „Sommer 1969 – Westfalen im Mondfieber“ daran.

    Die Ausstellung wurde vom LWL-Museumsamt für Westfalen erarbeitet und zeichnet die historischen und politischen Entwicklungen mit dem spektakulären Wettlauf zwischen den beiden Großmächten USA und UDSSR bis hin zur Mondlandung nach, gibt technisch-naturwissenschaftliche Einblicke in das Thema und arbeitet auf, wie die Mondlandung in Westfalen aufgenommen worden ist.

    Zusätzlich werden 20 großformatige Bilder des Grafikers Peter Eickmeyer zum Thema Weltraumfahrt präsentiert. Eines seiner Bilder (“Traces”) war bereits im All – im Rahmen der ersten Kunstausstellung im Orbit (“Ars ad Astra”) auf der Raumstation MIR im Jahre 1995. Auch dieses Bild ist im Original in der Ausstellung zu sehen.

    Begleitend zu dieser Sonderausstellung bieten wir ein Veranstaltungsprogramm mit Führungen für Erwachsene und Familien, Vorträgen hier und Bildungsveranstaltungen für Schüler und Schülerinnen der Grundschule, Klasse 3 bis 4 sowie Angebote für weiterführende Schulen von Klasse 5 bis 7  und von Klasse 8 bis 13.



    Bildungsangebote

    Die aktuelle Ausstellung für zukünftige Astronauten, Sternengucker und Mondsüchtige.

    Auf einer spannenden Suche durch die Sonderausstellung „Sommer 1969 – Westfalen im Mondfieber“ können die Schülerinnen und Schüler (SuS) der Klasse 3 und 4 zwar nicht dem Mond, aber immerhin einem echten Raumanzug relativ nahe kommen und feststellen, ob Mondstaub vielleicht interessanter aussieht als der Staub unter ihrem Bett – sie erfahren übrigens auch, was beide voneinander unterscheidet.

    Auf der Museums-Monderkundung lernen die SuS die Herausforderungen kennen, mit denen Mondreisende früher, heute und in Zukunft umgehen mussten und müssen. Die SuS können erfahren, was die Menschen früher begeistert hat und wo dieses Ereignis noch direkte Einflüsse auf ihren eigenen Alltag hat. Was bedeutet das für die Zukunft? 2 Museumspädagog*innen begleiten die SuS auf ihrer Entdeckungsreise durch die Ausstellung.

    Im begleitenden Experimentier-Workshop abseits der Ausstellung erforschen die SuS Sonne, Mond und Erde am Modell und durch die eigene Bewegung. Dabei erarbeiten sie, was hinter den Mondphasen steckt. Im Anschluss wird das erworbene Wissen in einer Bastelaktion vertieft, damit auch in der Schule und zu Hause weiter Mondforschung betrieben werden kann.

     

    Dauer: 2,5 h

    Kosten: 55 € plus 1,50 € Eintritt, Bielefelder Grundschulen frei

    Veranstaltungsort: Museum

    Zur Buchung

    Die Mondlandung vor 50 Jahren war eine unglaubliche Leistung und bewegte die gesamte Welt – der viel zitierte „riesige Sprung für die Menschheit“. Durch den heutigen Stand der technischen Möglichkeiten und eine Fülle von Science Fiction Medien wird das Ereignis in seiner Wahrnehmung jedoch zunehmend relativiert. In unserem Bildungsangebot werden Schülerinnen und Schülern (SuS) der 5. – 7. Jahrgangsstufe daher die Herausforderungen und die weitreichende Bedeutung der Mondlandung vermittelt.

    Anhand von Suchaufträgen erkunden die SuS in Kleingruppen die Ausstellung. Bei einem gemeinsamen Rundgang werden anschließend entlang der einzelnen Exponate verschiedene Fragen geklärt. Die Schwerpunkte liegen auf Raumfahrt und Technik mit den Herausforderungen von Flug und Landung sowie den Bedingungen im Weltall, auf dem Mond und auf anderen Planeten. Auch die Bedeutung der erstmaligen Außenansicht der Erde für das weltweite Umweltbewusstsein kommt dabei zur Sprache, ebenso wie die Frage nach aktuellen und zukünftigen Weltraum-Missionen.

    In anschließenden Experimenten finden die SuS heraus, wie es zu den von der Erde aus beobachtbaren verschiedenen Mondphasen kommt. Dabei werden am Modell und mit Eigenbewegung verschiedene Konstellationen von Sonne, Mond und Erde nachgestellt. Im Weiteren wird die geringe Gravitation auf der Mondoberfläche spürbar gemacht und mit der auf der Erde und anderen Planeten verglichen.

     

    Dauer: 2,5 h

    Kosten: 55 € plus 1,50 € Eintritt pro SuS

    Veranstaltungsort: Museum

    Zur Buchung

    Der Mond übt eine besondere Anziehungskraft auf uns Menschen aus. Mit der ersten Mondladung vor 50 Jahren erfüllte sich schließlich ein lang gehegter Wunsch, dessen Erfüllung mit immensem Technologieaufwand und technischem Fortschritt vorangetrieben wurde und den Höhepunkt des Wettlaufes zum Mond zwischen UdSSR und Amerika während des Kalten Krieges darstellte. Dieses Bildungsangebot für Schüler und Schülerinnen (SuS) der Klassen 8-13 beinhaltet neben einer Führung durch die Ausstellung auch einen experimentellen Teil.

    Während der Führung wird neben den damaligen technischen Errungenschaften und den naturwissenschaftlichen Grundlagen für die Raumfahrt auch der politische Hintergrund und die Bedeutung der Mondlandung für den Menschen, speziell in Westfalen, beleuchtet. Die SuS erhalten dabei die Möglichkeit, ihr Vorwissen sowie kurze Berichte von im Vorfeld geführten Interviews mit Zeitzeugen einfließen zu lassen.

    Zur Veranschaulichung der Mondphasen werden im experimentellen Teil anhand eines Modells verschiedene Konstellationen von Sonne, Mond und Erde nachgestellt. Außerdem wird die Gravitation des Mondes und der Planeten unseres Sonnensystems in einem gemeinsamen Versuch spürbar gemacht und verglichen.

     

    Dauer: 2,5 h

    Kosten: 55 € plus 1,50 € Eintritt pro SuS

    Veranstaltungsort: Museum

    Zur Vorbereitung auf den Ausstellungsbesuch sollten die SuS in ihrem Umfeld Zeitzeugen zur persönlichen Wahrnehmung der Mondlandung befragen.

    Zur Buchung
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